17. Februar 2026
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Yũkis Reisebericht

Hallo zusammen! Ich bin’s, Yũki, und ich möchte euch ein wenig von meiner langen Reise erzählen…

Martha macht gerade ein Auslandsjahr in Costa Rica und da musste ich natürlich mit. Am 25. Juli 2025 ging es los, die Reise war für mich zwar sehr unbequem, ich war zwischen allerlei Klamotten eingequetscht, doch es hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Costa Rica ist ist ein kleines Land in Mittelamerika, bekannt für seine traumhaften Strände, die wunderschöne Natur, die Herzlichkeit der „Ticos“, wie sich die Einwohner nennen, und das Lebensmotto „Pura Vida“. Die Menschen hier sind lebensfroh und genießen die kleinen Dinge und man findet immer einen Grund zum Feiern. Gesprochen wird hier Spanisch und im Vergleich zu anderen Ländern Lateinamerikas ist Costa Rica relativ sicher, man bezeichnet es oft als „die Schweiz Lateinamerikas“.
Wir sind nun schon etwa ein halbes Jahr hier und durften viel von dieser Kultur kennenlernen. Direkt in den ersten Tagen ist uns die Offenheit und Gastfreundlichkeit der Ticos aufgefallen. Marthas Gastfamilie hat sie und auch mich sofort als Teil der Familie angesehen. Außerdem reist sie sehr gerne, weshalb wir schon verschiedene Orte kennengelernt haben. Wir waren am Rio Celeste, übersetzt himmelblauer Fluss und das ist er wirklich! Danach ging es an einen Strand an der Karibikküste und sogar einen Vulkan konnten wir besuchen. Wir sind über Hängebrücken gelaufen, haben Affen und Faultiere gesehen und gelernt, wie Kaffee gemacht wird.
In Costa Rica regnet es zwar viel, gleichzeitig ist es aber das ganze Jahr über relativ warm, an den Wochenenden gehen wir also auch mal ins Schwimmbad oder fahren zu nahegelegenen Wasserfällen. Marthas Gastfamilie kümmert sich immer darum, dass sie mich auf unsere Ausflüge mitnimmt und nicht zuhause vergisst und macht immer
Fotos von mir (sie meinen ich sei sehr fotogen).
Doch auf unserer Reise geht es natürlich nicht nur darum, Orte zu besuchen, sondern auch etwas zu lernen und für Neues bereit zu sein. Ein besonderer Moment war für uns der 15.September, denn an diesem Tag feiert man die Unabhängigkeit Costa Ricas mit großen Paraden. Diese Paraden werden von den Schulen organisiert und Martha hat teilgenommen und mit einer Gruppe ihrer Schule den traditionellen Tanz getanzt. Dafür hatten sie vorher in der Schule während des Unterrichts geprobt. Mich haben sie leider nicht mitmachen lassen, aber naja, es war schön zuzugucken.
Judotraining gibt es in dem Ort, in dem wir wohnen nicht, dafür hat Martha mit Luftakrobatik angefangen. Da war ich auch dabei und es macht wirklich Spaß, aber ich bleibe lieber beim Judo.

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