22. Juni 2026
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Solanin-Cup in Polen

Am Samstag den 13. Juni war der Judoverband Berlin mit einer Auswahl von Sportlern beim Solanin-Cup in Nowa Sòl in Polen.  Auch von uns wurden Sportler dazu eingeladen. Bei diesem international gut besetztem Turnier konnten sich Dario B. (u13), Delia K. (u15) und Luis M. (u18) die Bronze Medaille gewinnen. Valentin B., Felix G. und Arleen S. (alle u15) belegten den 5. Platz, was auch eine gute Leistung ist. Herzlichen Glückwunsch.

Anika und Paul Strobach waren als Kampfrichter*in vor Ort und haben aus ihrer Sicht was zum Turnier geschrieben:

Wir (Anika und Paul)  waren am 13. Juni als Kampfrichter*in erstmals beim Solanin-Cup (u7 bis u18) im polnischen Nowa Sól. Leider war die sympathisch wirkende Stadt wegen eines gleichzeitig stattfindenden Festivals komplett ausgebucht, sodass wir am selben Tag an- und abreisen mussten, was ziemlich anstrengend war. Die polnischen Kolleginnen und Kollegen haben uns sehr freundlich aufgenommen und die wichtigsten Regeln kurz erklärt. Die Jugendregeln sind in Polen viel entspannter als bei uns in Deutschland, so dürfen die Kinder ab der u7 schon über den Nacken fassen (ohne Kubi-nage-Griff) und Tani-otoshi werfen. Lediglich andere Sutemi-waza, Sankaku und Sode-tsuri-komi-goshi-ähnliche Würfe sind bei den jüngeren (bis u11) verboten. Und natürlich Hebeln und Würgen. Ab der u13 dürfen sie dann außer Shime und Kansetsu Waza eigentlich alles, ab u15 gelten die IJF-Regeln. Dadurch sieht man schon bei den jüngeren Kämpferinnen und Kämpfern sehr schöne und erfolgreiche Techniken.


Über 900 Kämpferinnen und Kämpfer aus 13 Ländern kämpften auf acht Matten. Neben Judoka aus Polen und Deutschland waren z.B. Israel, Irland, Ukraine oder Tschechien vertreten. Das war insgesamt sehr beeindruckend. Erwähnenswert ist die Wertschätzung, die uns Kampfrichterinnen und Kampfrichtern in jeder Hinsicht entgegengebracht wurde. Man konnte sich dabei gut auf seine Aufgaben konzentrieren.

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