29. Juni 2026
Ehrungen

Ehrung für besonderes ehrenamtliches Engagement

Der 19. Juni war ein ganz besonderer Tag für unsere ehrenamtlichen Trainer*innen Steffen Rohland, Enrico Wilkens-Hahn, Ines Quiram und Wolfgang Schneider.

Die Sportjugend Berlin hatte sie eingeladen, um ihr langjähriges und außergewöhnliches Engagement im Ehrenamt zu würdigen. Vier Menschen, vier ganz unterschiedliche Geschichten – und doch verbindet sie alle die Leidenschaft für den Judosport. Jede und jeder von ihnen hat auf seine ganz eigene Weise den Weg zum Judo gefunden und gibt diese Begeisterung heute mit viel Herzblut an andere weiter.

Wolfgang Schneider begann bereits 1963 mit dem Judo. Schon früh begeisterte ihn nicht nur die Technik, sondern auch das Lehren und Vermitteln dieses Sports. Er trägt heute den 5. Dan und leitet seit über 15 Jahren eigene Dojos, in denen er mit großem Engagement Kinder und Jugendliche begleitet und fördert. Für seinen langjährigen Einsatz wurde er mit der Gratia in Bronze ausgezeichnet.

Steffen Rohland entdeckte vor 28 Jahren seine Leidenschaft für den – aus unserer Sicht – schönsten Sport der Welt. Bis zum 1. Dan trainierte er aktiv und sammelte auch Wettkampferfahrung auf kleineren Turnieren. Nach seiner Schulzeit absolvierte er bei uns ein Freiwilliges Soziales Jahr und ist dem Verein seitdem treu geblieben. Ob als eigenständiger Trainer oder als Trainingsunterstützung mit seinem Vater zusammen – Steffen bringt sich seit vielen Jahren mit großer Verlässlichkeit und viel Engagement in den Trainingsbetrieb ein. Er wurde mit der Gratia in Silber geehrt.

Enrico „Rico“ Wilkens-Hahn fand erst vor 13 Jahren zum Judo – angestoßen durch seine Tochter Mimi, die er zu zahlreichen Wettkämpfen begleitete. Die Begeisterung sprang schnell auf ihn über, und heute trägt er den 1. Kyu. Gemeinsam mit Brian – vielen Kindern ist Rico besser bekannt als „Herr Stark“ – leitet er das Schultraining in Alt-Karow. Neben dem Training kümmert er sich ebenso engagiert um die organisatorischen Aufgaben im Hintergrund. Für seinen Einsatz erhielt er die Gratia in Bronze.

Ines Quiram begann bereits 1962 mit dem Judo und war zunächst selbst erfolgreiche Wettkämpferin. Sie errang mehrere Berliner Meistertitel und gewann 1968 die Bronzemedaille bei den Deutschen Meisterschaften. Als viele Trainer ihren Dienst bei der Armee leisten mussten, übernahm sie früh Verantwortung als Trainerin. Seit mittlerweile 25 Jahren ist sie Teil von Olympia und leitet mit großem Engagement mehrere Dojos. Für ihr jahrzehntelanges Wirken wurde sie mit der Gratia in Gold ausgezeichnet.

Diese Ehrungen stehen stellvertretend für unzählige Stunden, die unsere Trainer*innen Woche für Woche investieren – oft im Hintergrund und immer mit viel Herz. Sie fördern Kinder und Jugendliche, vermitteln Werte, schaffen Gemeinschaft und machen unseren Verein zu dem, was er ist.

Wir sind von Herzen dankbar für euren Einsatz, eure Zeit und eure Leidenschaft. Jeder und jede von euch bereichert unser Team auf ganz eigene Weise. Ohne Menschen wie euch wäre unser Vereinsleben nicht möglich. Herzlichen Glückwunsch zu dieser verdienten Auszeichnung und vielen Dank für alles, was ihr für unseren Verein leistet!

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